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Meine Vorstellungen zur Arbeit mit Film im DaF-Unterricht.
I. Einführung:
Ich finde, dass die Arbeit mit dem Film in einem Sprachunterricht überhaupt und folglich auch im Daf- Unterricht heutzutage unentbehrlich geworden ist: Wir wissen alle und erleben es jeden Tag als Lehrer, Jugendliche lesen immer weniger als die vorigen Generationen und ohne Bilder und anderes „sehbares“ oder hörbares Material kämen wir mit jungen Lernern nicht weit vorwärts, wenn es sich um bestimmte „Begriffe“ oder literarische Texte handelt. Auch in Ländern, wo die Lektüre als alte Tradition tief verwurzelt ist, beginnt diese Tendenz an Bedeutung zu nehmen.
Schuld daran wären die heutigen Massenmedien, meinen manche. Schuld daran – so wage ich es zu schreiben – sind Schulprogramme in einigen Ländern, die den Film als „Lehrmaterial“ weiter ignorieren!
In diesem Sinne möchte ich folgenden Vorschlag hier entwickeln.
Einige Voraussetzungen:
1) Klar ist es für uns alle, dass ein Film mit großer Sorgfalt ausgewählt werden muss, je nach Alter der Lernenden und besonders je nach Situation im Lande: Bei uns zum Beispiel käme ein Film, der „vielsagende“ Liebesszenen beinhaltet oder religiöse Überzeugungen bestreitet, gar nicht in Frage.
2) Wenn möglich – ich meine sogar – das wäre ein Idealfall, einen Film wählen, dessen Inhalt man mit dem eines einheimischen vergleichen könnte: Das kann das Verstehen erleichtern (Wenn Situationen sich ähneln) aber auch die Diskussion um andere Aspekte(Ästhetik, technische Mittel, Farbe und ihre Rolle) bereichern.
II. Was ist also mein konkreter Vorschlag?
Ich denke an zwei Filme: „SOPHIE SCHOLL, DIE LETZTEN TAGE“!! und „DIE SCHLACHT UM ALGIER“, so viele Ähnlichkeiten beide zu einander nachweisen!
Unsere Gymnasiasten haben im Programm das Thema: „Massenmedien“ und beim Niveau A.2 gibt es auch die Einheit: „Medien“, es ist Anlass, am Ende folgende Fragen zu stellen(als Diskussionspunkt):
- Wer hat schon den Film „Die Schlacht um Algier“ gesehen? Wie bewertet ihr den Film?
- Wie hieß der Hauptheld des Filmes? Warum ist eben ALI LA POINTE als Held dargestellt?
- Hat sich der Film von realen Ereignissen inspiriert?
- Von welcher Periode der algerischen Geschichte spricht der Film?
- Warum trägt der Film diesen Titel?
- In welchem Jahr wurde der Film gedreht? Wo?
- Habt ihr Informationen über Regisseur, Drehbuch, Schauspieler?
- Ist der Film nur in Algerien gezeigt worden?
- Hat der Film Auszeichnungen erhalten?
- Habt ihr Lust darauf, so einen ähnlichen deutschen Film zu sehen?
Den Lernern Links geben, damit sie sich mehr darüber informieren können oder eine Gruppe bilden aus Lernern, die Internet-Anschluss haben, und ihnen als Aufgabe geben, mehr Informationen für die Klasse zu sammeln, die sie vor Sehen des Filmes „Sophie Scholl“ diskutieren werden, mit dem Ziel, den Hauptwortschatz zum Thema „Film“ vorhanden zu haben und zu benutzen.
Der Film „Sophie Scholl“ wird dann etappenweise gezeigt. Die Etappen sollten je nach Wendepunkten in der Geschichte zum Beispiel definiert werden. Jede Etappe wird von einer kurzen Diskussion gefolgt, um eventuell auf Fragen der Lerner zu antworten, aber besonders das Hörverstehen zu kontrollieren, durch Fragen zum Inhalt.
Wenn der ganze Film gesehen worden ist, könnte man den Lernern folgende Aufgaben geben:
1) Skizzen zu beiden Filmen erstellen, nach einem Modell: Sie lernen dadurch „Wer was wo wann macht“, Erscheinungsjahr, Auszeichnungen, …
2) Tabellarisch ziehen sie einen Vergleich zwischen beiden Filmen und betonnen die Ähnlichkeiten und die Unterschiede.
III. Arbeitsmaterialien:
A) Links: Allgemeine Infos zu ”Film” http://de.wikipedia.org/wiki/Filmkunst
1. Zum Film „Die Schlacht um Algier“:
http://www.moviemaze.de/filme/2041/die-schlacht-um-algier.html
http://rialtopictures.com/battle.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Algier
2. Zum Film „Sophie Scholl“:
http://www.moviemaze.de/filme/1134/sophie-scholl-die-letzten-tage.html
http://www.abrauchen.de/Filmdatenbank/Film/2O1/2985/Sophie_Scholl_-_Die_letzten_Tage.html
<a
http://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Scholl_%E2%80%93_Die_letzten_Tage
http://www.moviemaze.de/filme/1134/sophie-scholl-die-letzten-tage.html
B) Hilfe zur Herstellung von Skizzen:
1) „Die Schlacht um Algier“
Deutscher Titel: Schlacht um Algier
Originaltitel: La Battiglia di Algeri
Produktionsland: Italien,Algerien
Erscheinungsjahr: 1966
Länge (PAL-DVD): 117 Minuten
Originalsprache: Französisch, Englisch, Arabisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab Regie: Gillo Pontecorvo
Drehbuch: Gillo Pontecorvo, Franco Solinas
Produktion: Antonio Musu, Saadi Yacef
Musik: Ennio Morricone, Gillo Pontecorvo
Kamera: Marcello Gatti
Schnitt: Mario Morra, Mario Serandei
Besetzung
• Brahim Hadjadj: Ali La Pointe
• Jean Martin: Colonel Mathieu
• Yacef Saadi: Djafar
• Samia Kerbash: Mädchen
• Ugo Paletti: Captain
• Fusia El Kader: Halima
2) „Sophie Scholl, die letzten Tage“
Deutscher Titel:
Sophie Scholl – Die letzten Tage
Originaltitel: Sophie Scholl – Die letzten Tage
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2005 Premiere: 24. Februar Deutschland
Länge (PAL-DVD): 116 Minuten
Originalsprache: deutsch Altersfreigabe: FSK 12 Stab
Regie: Marc Rothemund Drehbuch: Fred Breinersdorfer
Produktion: Christoph Müller, Sven Burgemeister, Marc Rothemund und Fred Breinersdorfer
Musik: Reinhold Heil und Johnny Klimek
Kamera: Martin Langer Schnitt: Hans Funck
Besetzung :
• Julia Jentsch: Sophie Scholl
• Fabian Hinrichs: Hans Scholl
• Alexander Held: Robert Mohr
• Johanna Gastdorf: Else Gebel
• André Hennicke: Dr. Roland Freisler
• Florian Stetter: Christoph Probst
• Johannes Suhm: Alexander Schmorell
• Maximilian Brückner: Willi Graf
• Jörg Hube: Robert Scholl
• Petra Kelling: Magdalena Scholl
• Franz Staber: Werner Scholl
• Wolfgang Pregler: Jakob Schmid
Und nun mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Jentsch
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/rund_um_den_film_sophie_scholl/petra_anders/ISBN3-464-60664-3/ID14258272.html;jsessionid=fdc-44dx3cip2×3.tc4?jumpId=2074667
Zitate: Battaglia di Algeri, La (1966)
Ben M’Hidi: Jaffar says you weren’t in favor of the strike.
Ali La Pointe: No, I wasn’t.
Ben M’Hidi: Why not?
Ali La Pointe: Because we were ordered not to use arms.
Ben M’Hidi: Acts of violence don’t win wars. Neither wars nor revolutions. Terrorism is useful as a start. But then, the people themselves must act. That’s the rationale behind this strike: to mobilize all Algerians, to assess our strength.
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Friedenslied (Legalize Peace) von Sportfreunde-Stiller
Legalize Peace, das geht durch,
das sollte nicht so schwer sein.
Legalize Peace, es gibt genug für alle,
man muss es nur neu verteilen.
Wie wär’s mal zwischendurch zur allgemeinen Beruhigung
mit einer stürmischen Friedenserklärung?
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Legalize Peace, das ist nicht ungescheit,
Gewaltlosigkeit als Zeitvertreib.
???
ihr seid von eurem Dienst befreit.
Wie wär’s mal zwischendurch als Entspannungkur
mit einem gezielten Liebesschwur?
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Wir sehen Cowboys lieber im Western von gestern.
Und noch viel lieber als Krieger sehen wir schmusende Schwestern.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Legalize Peace, Legalize Peace,
Legalize Peace, Legalize Peace,
Legalize Peace, Legalize Peace…
Hier einige Beispiele zu den markierten Wörtern aus: http://www.wortschatz.uni-leipzig.de
Wort: stürmisch
Anzahl: 359
Häufigkeitsklasse: 14 (d.h. der ist ca. 2^14 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: stürm|isch
Grammatikangaben: Wortart: Adjektiv
Relationen zu anderen Wörtern:
* Synonyme: böig, frenetisch, gewaltig, glutvoll, heftig, heftig, heißblütig, hitzig, intensiv, intensiv, kraftvoll, leidenschaftlich, maßlos, rasend, rassig, stark, stark, temperamentvoll, tobend, toll, toll, unbändig, ungestüm, ungestüm, vehement, wild, wild, windig, wuchtig
* vergleiche: furioso, turbulent
* ist Synonym von: albern, angriffsbereit, auffrischend, ausgelassen, beschwörend, böig, feurig, flammend, frenetisch, gräßlich, heftig, hoch, innig, intensiv, jäh, kräftig, leidenschaftlich, munter, orkanartig, panisch, passioniert, Rand, rasend, rasend, rasend, rauh, schlecht, stark, stark, steif, temperamentvoll, ungehemmt, ungestüm, ungestüm, ungezähmt, ungezügelt, wild, windig, zugig
* wird referenziert von: frenetisch
Wort: Friedenserklärung
Anzahl: 7
Häufigkeitsklasse: 19 (d.h. der ist ca. 2^19 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: fried|ens|er|klär|ung
Grammatikangaben: Wortart: Substantiv
Geschlecht: weiblich
Flexion: die Friedenserklärung, der Friedenserklärung, der Friedenserklärung, die Friedenserklärung
die Friedenserklärungen, der Friedenserklärungen, den Friedenserklärungen, die Friedenserklärungen
Links zu anderen Wörtern:
* Grundform: Friedenserklärung
* ist ein(e) Erklärung
* gehört zu Komplex: Friedens
* Form(en): Friedenserklärung, Friedenserklärungen
Beispiel(e):
Nach einer Abmahnung des DSV unterschrieben die beiden allerdings eine offizielle Friedenserklärung. (Quelle: berlinonline.de vom 23.07.2005)
Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte die Vereinten Nationen in einer Friedenserklärung auf, ein Komitee zu schaffen, das konkrete Maßnahmen zur weltweiten Abschaffung von Atomwaffen entwickeln soll. (Quelle: tagesschau.de vom 06.08.2005)
Hiroschimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte die Vereinten Nationen in einer Friedenserklärung auf, ein Komitee zu schaffen, das konkrete Maßnahmen zur weltweiten Abschaffung von Atomwaffen entwickeln soll. (Quelle: frankenpost.de vom 07.08.2005)
weitere Beispiele
Wort: ungescheut
Anzahl: 1
Häufigkeitsklasse: 21 (d.h. der ist ca. 2^21 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: un|ge|scheu|t
Grammatikangaben: Wortart: Adjektiv
Pragmatikangaben: gebr: geh.
Links zu anderen Wörtern:
* Grundform: ungescheut
* Form(en): ungescheut
Beispiel(e):
Freunde haben sich gerade einen Collie-Welpen gekauft und begründeten ungescheut, warum es ein Mädchen sein mußte – rückgreifend auf alle Klischees des bürgerlichen Weiblichkeitsideals. (Quelle: welt.de vom 08.07.2005)
Wort: Gewaltlosigkeit
Anzahl: 72
Häufigkeitsklasse: 16 (d.h. der ist ca. 2^16 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: ge|walt|los|ig|keit
Relationen zu anderen Wörtern:
* Synonyme: Flower-Power, Friedensliebe, Pazifismus
* ist Synonym von: Friedensliebe, Gewaltverzicht, Pazifismus
Wort: Liebesschwur
Anzahl: 3
Häufigkeitsklasse: 20 (d.h. der ist ca. 2^20 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: lieb|es|schwur
Grammatikangaben: Wortart: Substantiv
Geschlecht: männlich
Flexion: der Liebesschwur, des Liebesschwur[e]s, dem Liebesschwur, den Liebesschwur
die Liebesschwüre, der Liebesschwüre, den Liebesschwüren, die Liebesschwüre
Links zu anderen Wörtern:
* Grundform: Liebesschwur
* gehört zu Komplex: Liebes
* Form(en): Liebesschwur
Ein knurrender Magen kann den leise gehauchten Liebesschwur zunichte machen. (Quelle: ngz-online.de vom 07.08.2006)
Wort: schmusend
Anzahl: 3
Häufigkeitsklasse: 20 (d.h. der ist ca. 2^20 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Morphologie: schmus|end
Links zu anderen Wörtern:
* Grundform: schmusen
Beispiel(e):
Immer wieder tauchen Fotos der beiden auf, sie zeigen das Paar beim Shopping in New York oder schmusend im Cabriolet auf Capri. (Quelle: archiv.tagesspiegel.de vom 12.05.2005)
Lediglich beim Bryan-Adams-Konzert im Februar dieses Jahres war Barbara Schöneberger einem damaligen “Bild”-Bericht zufolge öffentlich schmusend mit einem Mann zu sehen. (Quelle: welt.de vom 13.10.2005)
Wild küssend, schmusend und winkend wie immer präsentierte sich die 27 Jahre alte Schauspielerin an der Seite des Hollywood-Stars. (Quelle: welt.de vom 06.05.2006)
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Didaktisieren eines Liedes :
Friedenslied (Legalize Peace) von Sportfreunde-Stiller
Legalize Peace, das geht durch,
das sollte nicht so schwer sein.
Legalize Peace, es gibt genug für alle,
man muss es nur neu verteilen.
Wie wär’s mal zwischendurch zur allgemeinen Beruhigung
mit einer stürmischen Friedenserklärung?
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Legalize Peace, das ist nicht ungescheit,
Gewaltlosigkeit als Zeitvertreib.
???
ihr seid von eurem Dienst befreit.
Wie wär’s mal zwischendurch als Entspannungkur
mit einem gezielten Liebesschwur?
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Wir sehen Cowboys lieber im Western von gestern.
Und noch viel lieber als Krieger sehen wir schmusende Schwestern.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Manche können nie genug kriegen,
doch wir pledieren für den Weltfrieden.
Legalize Peace, Legalize Peace,
Legalize Peace, Legalize Peace,
Legalize Peace, Legalize Peace…
________________________
I. Glossar: Ich habe diese Wahl getroffen, weil eben der Text ganz wenige Wörter enthält, die von den Lernern unbekannt sind. Einige sind aber zu erklären.
* Der Liebesschwur (e): schwören, dass man liebt und weiter lieben wird.
* ungescheit: ungescheut, ohne Furcht, ohne Scheu.
*Die Gewaltlosigkeit: ohne Gewalt zu gebrauchen
*Der Zeitvertrieb: Zeitvertreib , die Abwechslung
*Die Entspannungskur: Eine Kur gegen Stress
II. Lehrskizze:
1. Lernziele: Ein Lied besser verstehen, die Absichten des/der Autor(en) erkennen, kommentieren und Stellungnahme adoptieren.
2. Lerngruppe: Eigentlich kann man diese Arbeit mit irgendwelcher Gruppe machen, seine es Kinder (12-14), Jugendliche, Erwachsene, denn das im Text dargestellte Problem betrifft uns alle.
3. Didaktisches Material: Der Text, wenn möglich die Audiodatei dazu, mit dem Glossar, Bilder von Kriegsszenen.
4. Zeitdauer: Eine Stunde.
III. Einstieg:
Bilder von Kriegssituationen zeigen.
Folgende Fragen können dann den Lernern gestellt werden:
-Was zeigen diese Bilder?
– Könnt ihr Gegenden der Welt nennen, wo es zurzeit Kriege gibt? Welche sind die Ursachen?
– Wie könnte man dagegen reagieren? Was wäre dagegen zu tun? Gebt eure Vorschläge dazu!
Alle Antworten werden dann an die Tafel notiert.
Verteilung des Textes mit dem kurzen Glossar zur Lektüre und nach Möglichkeit den Song dazu parallel hören lassen. Wenn noch Fragen zum Verständnis kommen, sie gemeinsam beantworten.
IV. Gruppenarbeit:
Macht jetzt zu zweit die folgenden Aufgaben:
a) Gebt das Gegenteil aus dem Text des Wortes „Krieg“. In welcher Sprache steht es im Text?
Und in anderen von euch bekannten Sprachen?( Deutsch, Arabisch, Französisch)
b) Nach dem Text, wer, welche Gruppen, welche Leute sind daran schuld, dass es heute so viele
Kriege auf der Erde gibt?
c) Sammelt die VORSCHLÄGE, die der Text beinhaltet, um „Peace“ zu erreichen!
d) Schreibt daneben, ob es realisierbar ist oder nicht!
V. Arbeit im Plenum:
Jede Gruppe liest die Resultate seiner Arbeit vor, dann werden die Resultate miteinander verglichen und eventuell diskutiert.
Das Endresultat wird notiert.
Hausaufgaben: ( Zur Wahl, als Gruppenarbeit, für die Klasse präsentieren)
1) Macht ein Projekt mit einem Plakat oder Collage gegen Krieg, für den Frieden!
2) Schreibt eine Strophe (auf Deutsch) für den Frieden in der Welt!
3) Macht eine kurze Darstellung der möglichen Konsequenzen eines Krieges
mit Bildern!
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1) Süddeutsche Zeitung vom 28.05.2008 16:24 Uhr.
Die erste Seite dieser Zeitung berichtet über die Telekom-Affäre, über die Lage der Großen Koalition, über die attraktivsten Städte Deutschlands.
Aber der Artikel: „Sand auf Reisen“, „Goldener Gruß aus der Wüste“ von Axel Bojanowski und besonders der Untertitel: „Wenn der „Blutregen“ fällt“ lockte meine Achtung und erweckte meine Neugier, denn es ging hauptsächlich um Sahara-Sand über Deutschland.
Die Lektüre des ganzen Artikels berechtigte dann meine Wahl: Sprachlich ist er relativ leicht zu verstehen, weil die Sätze nicht zu lang sind und mit grammatischen Strukturen gebaut wurden, die von ihnen(von meinen Schülern)im Programm dieses Jahres behandelt wurden(Konjunktion obwohl, Konjunktiv, Relativpronomen, Verben in fester Verbindung mit Präpositionen…)
Der Titel fand ich aber besonders attraktiv: „Sand auf Reisen“ und „Blutregen“. Bessere „Schlagwörter“ könnte man- so meine Meinung- nicht finden, um die Neugierde von Jugendlichen, vielleicht sogar von Kindern zu „schüren“ und seine Lektüre zum Spaß zu wandeln.
Mir gefiel vor allem, dass der Autor das Thema mehr durch sprachliche Mittel als durch Bilder behandelt hat: „milchig“, „knallrot“, „rotbraun“, eine Fülle von Adjektiven lassen den Leser sich ein genaues Bild von diesem „Blutregen“-Phänomen vorstellen. Und besonders da wir hier in Algerien seit einigen Wochen das Gleiche (Gestern auch) erlebt haben, ist es möglich aus der Situation die Bedeutung einiger unbekannten Wörter zu erschließen. Diesen Artikel möchte ich didaktisieren.
Immer in der Süddeutsche Zeitung dachte ich vor ganzen Lektüre des Artikels: “Städte, die Welten trennen” von Joachim Käppner (28.05.2008 16:40), dass man für die Gruppe A.1.1. hier etwas finden könnte, das ihre gesammelten Kenntnisse zur 3. Einheit”Städte – Länder – Sprachen” bereichern könnte. Das Lesen des Artikels zeigte aber, dass es nicht möglich wäre, da es hier mehr um Resultate einer Studie geht, wobei die Kriterien der Klassifizierung der 30 grössten Städte Deutschlands nur selten im Artikel erwähnt wurden. Noch dazu ist der Wortschatz meist von den KT dieser Gruppe unbekannt und die Lektüre dieses Artikels wird ihnen nicht Vieles bringen.
2) Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Es wird immer weiter meist über Korruptionsaffären berichtet. Damit kann ich nichts mit meinen aktuellen Lernern anfangen.
Aber bei folgendem Link ist ein Superartikel zu lesen:
Obertitel: “Der Freind in meinem Sprachgebrauch”
Untertitel: “Was schadet dem Deutschen?” von Edo Reents
Freitag, 30. Mai 2008. Die Kommentare sind auch lehrreich.
Sei es für Deutschlehrer als auch für Lerner finde ich diesen Artikel sehr interessant: Dabei stehen die Gründe, die machen, dass Deutsch hinter Englisch gebraucht wird und zuerst von Deutschen selbst. Die Kommentare der Leser sind voll Vorschlägen, die diese Situation verändern könnten. Darum finde ich den Artikel höchst interessant, denn er enthält Meinungen von Muttersprachlern über die Benutzung ihrer eigenen Sprache. Mit Lernern wäre der Artikel leicht zu bearbeiten, sie können einfach ihre Meinungen über Schwierigkeiten beim Erlernen dieser Sprache einfach mit denen von Muttersprachlern vergleichen. Ich habe die Absicht, bevor ich den Artikeln mit Lernern bearbeite, ihm mehr Zeit zu widmen.
3) Frankfurter Rundschau:
Es geht weiter mit dem “Feuilleton” über Korruptionsaffären. Aber der Artikel: “Bürger bejubeln Republik” von Christine Möllhoff finde ich sehr informativ: Wie sich Menschen in einem kleinen Land Asiens von einer Jahrhunderte langen Monarchie endlich befreiten und das durch Wahlen, das heisst mit friedlichen Mitteln. Ausserdem ist der Wortschatz dabei leicht zu verstehen und zu bearbeiten: Politikwortschatz muss ja auch gelernt werden!
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell
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